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Was Sie über Titanimplantate wissen sollten

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Zahnverlust wirkt sich sowohl ästhetisch als auch funktional auf den Alltag aus. Eine der zuverlässigsten Methoden, einen fehlenden Zahn zu ersetzen, ist heute das Titanimplantat. Diese kleinen Schrauben werden in den Kieferknochen eingesetzt und bilden eine stabile Grundlage für den künstlichen Zahn, der später darauf befestigt wird.

Titan wird bei Implantaten bevorzugt, weil das Abstoßungsrisiko durch den Körper sehr gering ist. Mit der Zeit verwächst das Metall durch einen Prozess namens Osseointegration mit dem Kieferknochen und wird zu einem natürlichen Teil des Knochens. Dadurch erhält das Implantat eine Stabilität, die der einer natürlichen Zahnwurzel sehr nahekommt.

Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer Untersuchung und Bildgebung zur Beurteilung von Knochendichte und Kieferstruktur. Anschließend wird das Implantat unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Nach vollständiger Einheilung wird eine individuell angefertigte Krone in passender Zahnfarbe und -form aufgesetzt.

Einer der größten Vorteile von Titanimplantaten ist ihre lange Haltbarkeit — bei richtiger Pflege können sie viele Jahre, sogar ein Leben lang halten. Sie können außerdem ohne Beschädigung der Nachbarzähne gesetzt werden, beugen Kieferknochenschwund vor und bieten eine Kaufunktion, die dem natürlichen Zahn sehr nahekommt.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff können leichte Schwellungen und Empfindlichkeit auftreten, die meist rasch abklingen. Regelmäßige Mundhygiene und Kontrolltermine während der Heilungsphase sind wichtig für den langfristigen Erfolg des Implantats.

Titanimplantate eignen sich für die meisten Patienten, wobei Faktoren wie Knochendichte und allgemeiner Gesundheitszustand den Behandlungsplan beeinflussen können. Wir empfehlen eine ausführliche Untersuchung in unserer Klinik, um die für Sie beste Lösung zu finden.

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